Meine Familie liebt Lachs. Ehrlich gesagt, er gehört bei uns zur festen Mahlzeit der Woche. Ob perfekt gegrillt mit einem Hauch Zitrone oder langsam in einer würzigen Teriyaki-Glasur gegart – er kommt bei Gästen immer gut an. Doch neulich taute ich ein schönes Filet aus dem Gefrierschrank auf und bemerkte zu meinem Entsetzen einen seltsamen gelblichen Schimmer. Ich fragte mich: „Was ist das denn, und können wir ihn noch essen?“
Zuerst war ich besorgt. Lachs hat immer diesen wunderschönen rosafarbenen Schimmer, der mir jedes Mal das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, wenn ich ihn sehe. Der seltsame gelbliche Fleck war also definitiv nicht das, was ich erwartet hatte. Ich begann, in der Küche Detektiv zu spielen und ging meine Schritte noch einmal durch, um zu sehen, ob ich etwas falsch gemacht hatte. War er vielleicht zu lange im Gefrierschrank gewesen? Wurde er falsch gelagert? Oder war er verdorben, ohne dass ich es bemerkt hatte?
Nach eingehender Recherche zum Thema Lebensmittelsicherheit (und einigen Stunden Googeln bei einer Tasse Kaffee) habe ich gelernt, dass die gelbliche Farbe von aufgetautem Lachs nicht unbedingt ein Grund zur Panik ist. Hier sind meine Erkenntnisse.
Fischöl verstehen
Zunächst fand ich heraus, dass die gelbliche Färbung oft auf oxidierte Fette zurückzuführen ist. Lachs ist von Natur aus ein fettreicher Fisch, was unter anderem seinen vollen und saftigen Geschmack erklärt. Manchmal kann das Fett jedoch nach längerem Einfrieren oder unsachgemäßer Lagerung oxidieren und seine Farbe verändern. Das ist sehr ähnlich wie bei einer Apfelscheibe, die zu lange an der Luft liegt und braun wird.
Oxidation bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Lachs verdorben oder ungenießbar ist. Es geht vielmehr um Qualität und Aussehen. Selbstverständlich sollten Sie darauf achten, dass der Fisch keine weiteren Anzeichen von Verderb aufweist, wie etwa einen säuerlichen Geruch, eine schleimige Konsistenz oder einen unangenehmen Geschmack, da diese auf einen ungenießbaren Fisch hindeuten könnten.
Unsachgemäße Verpackung und Gefrierbrand
Eine weitere Ursache ist Frostbrand. Wenn Lachs im Gefrierschrank nicht richtig verpackt oder geschützt ist, kann er Feuchtigkeit verlieren und seine Farbe verändern, was sich manchmal in Form gelber oder weißer Flecken zeigt. Frostbrand am Lieblingsfilet ist zwar ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Die betroffenen Stellen lassen sich einfach abschneiden, und der restliche Lachs kann in der Regel bedenkenlos zubereitet und verzehrt werden.
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