— Ich bin es leid, Hunger zu leiden und mitanzusehen, wie du zu einem Kind zerfällst!
Sie gab alles: rief an, traf Vorkehrungen, bedankte sich, sah ihnen in die Augen und vergoss sogar ein paar Tränen – aber sie setzte sich durch. Sie willigten ein, ihnen das Mädchen zu übergeben.
Maxim blickte seine Frau nur überrascht an und half ihr so gut er konnte.
So erschien Mila in ihrem Zuhause – ein ruhiges, friedliches Wesen mit graublauen Augen.
Die nächsten fünf Jahre waren zwar herausfordernd, aber für Lera überaus glücklich. Sie vergötterte ihre Tochter, und Leras Herz war ihr sehr zugetan.
Maxim beteiligte sich auch an der Erziehung, wenn auch ohne großen Eifer.
Lera bemerkte beim Spaziergang mit Mila eine schlanke Frau mit kurzem Haarschnitt und aufmerksamem Blick auf dem Spielplatz.
Sie sah aus wie etwa dreißig. Sie beobachtete die Kinder, blickte aber besonders oft zu Mila.
„Wer bist du? Was willst du hier?“ Als Lera sie zum dritten Mal sah, ging sie entschlossen auf sie zu und spürte die Unterstützung der anderen Mütter.
Der Fremde schauderte und verschwand lautlos zwischen den Bäumen.
„Sie will Mila mitnehmen!“, erzählte Lera aufgeregt ihrem Mann an diesem Abend alles.
„Ler, was erfindest du denn?“, fragte Maxim überrascht. „Warum sollte das jemand wollen? Wir sind doch nicht reich.
“ „Was, wenn es eine Verwandte von ihr ist? Sie hat sie gefunden und will sie jetzt zurückgeben?!
“ „Beruhig dich. Du kannst jetzt nichts mehr beweisen. Und außerdem gibt es ja noch das Geheimnis der Adoption …
“ „Aber das ist möglich, oder?“, fragte Lera zitternd.
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