Ich lächelte, als mein Sohn mir sagte, ich sei an Weihnachten nicht willkommen, stieg ins Auto und fuhr nach Hause. Zwei Tage später zeigte mein Handy achtzehn verpasste Anrufe an. Da wurde mir klar, dass etwas Ernstes passiert war.

Der Moment, in dem alles stillsteht, ohne jegliches Aufsehen.

Ich saß in seinem Wohnzimmer, umgeben von Dingen, die ich in- und auswendig kannte. Gemeinsam ausgesuchte Möbel, nur „vorübergehend“ finanzierte Verschönerungen, stille Erinnerungen. Als er diese Worte sprach, wandte sich sein Blick ab. Er sprach von „Einfachheit“, von „Traditionen“, davon, was für alle angenehmer wäre.

Für wen genau ist es bequemer?
Ich habe nicht gefragt.

Ich stand auf, zog meinen Mantel an und wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest. Nicht ironisch. Ganz ruhig. Wie eine Tür zu schließen, ohne sie zuzuschlagen.

 

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