Beta-Carotin, auch bekannt als Provitamin A, ist ein in Pflanzen vorkommender Farbstoff. Es wird in vielen Multivitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Dieses Antioxidans ist eine Vorstufe von Vitamin A im Körper, welches zur Erhaltung gesunder Sehkraft, Haut und Schleimhäute beiträgt. Es ist außerdem wichtig für Wachstum, Fortpflanzung und Entwicklung während der Schwangerschaft. Beta-Carotin kann zudem entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Eine gute Quelle für Vitamin C und B-Vitamine
Vitamin C ist ein essenzieller Nährstoff für den Körper. Es trägt zur Erhaltung gesunder Haut, Knochen und Gewebe bei. Vitamin C fördert außerdem die Wundheilung, unterstützt die Eisenaufnahme und stärkt das Immunsystem. Süßkartoffeln sind eine gute Vitamin-C-Quelle. Eine Tasse gekochte Süßkartoffeln enthält etwa 28 Milligramm Vitamin C, was etwa 34 % der empfohlenen Tagesdosis für Männer und Frauen mit einer täglichen Kalorienzufuhr von 2.000 Kalorien entspricht.
Süßkartoffeln decken zudem etwa 20 % des Tagesbedarfs an Vitamin B6. Dieses Vitamin trägt zur Stimmungsregulierung und zur Erhaltung einer gesunden Gehirnfunktion bei. Vitamin B6 spielt außerdem eine Rolle für gesunde Haut und beugt Akneausbrüchen vor.
Eine gute Quelle anderer Nährstoffe
Süßkartoffeln enthalten geringe Mengen an Eisen, Kupfer, Zink und Mangan. Diese Mineralstoffe sind wichtig für die Gesundheit und beugen Mangelerscheinungen vor. Das weiße Fruchtfleisch der Süßkartoffel ist reich an Stärke, die im Verdauungsprozess in Zucker umgewandelt wird. Süßkartoffeln sind ballaststoffreich und liefern langsam verdauliche Kohlenhydrate, die den Energiehaushalt stabilisieren, ohne den Blutzuckerspiegel stark ansteigen zu lassen.
Süßkartoffeln sind fettarm, aber reich an Ballaststoffen und eignen sich daher gut für Menschen mit Verdauungsproblemen wie dem Reizdarmsyndrom. Ihr hoher Ballaststoffgehalt trägt außerdem zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei, was das Diabetesrisiko verringern kann.
Süßkartoffeln lassen sich auf vielfältige Weise zubereiten: gebacken, gekocht oder in Olivenöl gebraten, um den Geschmack zu verfeinern. Sie schmecken hervorragend in Suppen oder als Bindemittel. Man kann sie sogar zum Backen von Broten verwenden, zum Beispiel Bananen- oder Kürbisbrot.
Unterstützt die Darmgesundheit
Süßkartoffeln fördern das Wachstum nützlicher Darmbakterien und helfen so, Infektionen und Entzündungen zu bekämpfen. Sie sind außerdem reich an Präbiotika, Ballaststoffen, die das Wachstum dieser Bakterien im Dickdarm unterstützen. Präbiotika verbessern nachweislich die Verdauung und können bei regelmäßiger Einnahme über einen längeren Zeitraum Verstopfung und Durchfall lindern.
Süßkartoffeln sind zudem reich an resistenter Stärke, einer weiteren Ballaststoffart, die die Darmflora unterstützt. Eine im „Journal of Food Chemistry“ veröffentlichte Studie ergab, dass Süßkartoffeln antioxidative Eigenschaften besitzen und sich daher gut für Menschen eignen, die ihr Risiko für chronische Erkrankungen reduzieren möchten.
Entzündungshemmende Eigenschaften
Süßkartoffeln sind reich an Carotinoiden, die antioxidative Eigenschaften besitzen. Diese Verbindungen tragen zum Schutz vor bestimmten Krebsarten, Herzerkrankungen und Makuladegeneration bei. Studien zeigen, dass der Verzehr von Süßkartoffeln Entzündungen reduzieren kann, da die Carotinoide entzündungshemmend wirken. Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass die Carotinoide in Süßkartoffeln genauso wirksam sein könnten wie entzündungshemmende Medikamente – jedoch ohne deren Nebenwirkungen.
Keine Blutzuckerspitzen
Süßkartoffeln wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern können durch die Regulierung des Blutzuckerspiegels auch das Diabetesrisiko senken. Sie enthalten zwar mehr Stärke als viele andere Gemüsesorten, gelten aber dennoch als Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index, da sie den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen lassen wie Lebensmittel mit hohem glykämischen Index.
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