„Entschuldigen Sie, aber wessen Erlaubnis hat Ihnen das Recht gegeben, sich auf meinem Grundstück aufzuhalten?“, fragte der Schwiegersohn mit kaltem Unterton und wandte sich an seine Schwiegermutter.
Kristina wusste nicht, was sie tun sollte. Das Grundstück, das sie von ihrem Vater geerbt hatte, weckte in ihr ein seltsames Déjà-vu-Gefühl. Der Holzzaun, das knarrende Tor, die Apfelbäume, der alte Pavillon – alles war genau wie in ihrer Kindheit. Nur dass es jetzt von fremdem Leben wimmelte.
„Entschuldigen Sie, aber wer hat Sie überhaupt auf mein Grundstück gelassen?“, fragte Kristina ihre Schwiegermutter streng.
Es herrschte sofort Stille. Niemand wusste, was er sagen sollte. Nicht einmal mein Ex-Mann, der mit einem Teller in den Händen da saß.
Kristina blickte sich auf dem Grundstück um. Überall lagen Einwegbecher verstreut, auf dem Boden waren Weinflecken zu sehen und auf dem Tisch lag ein halb aufgegessener Schaschlik.
Tamara Nikolajewna versuchte zu lächeln. Sie murmelte: „Nur für einen Tag.“ „Der Schlüssel von früher ist noch da.“ Doch Kristinas Blick wich nicht von ihr.
„Das ist Hausfriedensbruch“, erwiderte Kristina ruhig. „Du wusstest, dass ich ein Grundstück besitze, du hast den Schlüssel gefunden und beschlossen, hier eine Party zu veranstalten.“
„Oh mein Gott, was für laute Worte!“, rief Tamara Nikolajewna und hob die Hände. „Was ist denn daran falsch?“ Wir saßen eine Weile da.
Denis schwieg und vermied den Blick seiner Ex-Frau.
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