Zwölf Jahre später kehrte er als Millionär zurück, um seine Ex-Frau zu demütigen. Doch als er seine Töchter und das verwüstete Haus vorfand, brach seine Welt zusammen.
Das Leben hatte sie ohne großes Aufsehen getrennt, einfach weil das Schicksal unterschiedliche Wege geführt hatte. Lange Zeit hatte er geglaubt, Vergessen heile alle Wunden. Doch nun verstand er, dass auch Vergessen seinen Teil an Schmerz mit sich bringt.
Seine Finger streiften die Wände, als wollten sie die Spuren einer vergangenen Zeit berühren. Im Spiegelbild eines Fensters sah er sein eigenes, von der Zeit gezeichnetes, aber gelassenes Gesicht, als hätte er sich endlich mit dem abgefunden, was er war.
Er schloss die Augen, atmete tief durch und ließ die Vergangenheit widerstandslos dahingleiten. Es war kein Ende, sondern ein neu gefundener Frieden, eine stille Versöhnung mit sich selbst.
Draußen raschelte der Wind in den Blättern, die Sonne stieg langsam empor, und das Leben ging seinen gewohnten Gang, einfach und schön. Aram verweilte noch einen Augenblick, genoss diese neu gefundene Ruhe und lächelte dann sanft.
Er verstand, dass man das Buch nicht verbrennen musste, um ein neues Kapitel aufzuschlagen: Man musste nur lernen, es schmerzfrei neu zu lesen. An jenem Tag verließ er das Haus, ohne zurückzublicken, und ließ nicht die Vergangenheit zurück, sondern eine Geschichte, die endlich abgeschlossen war, erstrahlte im Licht der Vergebung.
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