Die eigentliche Frage. – Seestern, Fötusstellung, auf dem Bauch oder vielleicht sogar – wer weiß? – unter dem Arm des Partners/der Partnerin…
Was ist die ideale Schlafposition für einen erholsamen Schlaf und zur Vermeidung möglicher Schäden an Wirbelsäule und Nacken?
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Bei der Wahl der Schlafposition hat jeder seine eigenen Vorlieben und Ratschläge. Schlafen auf dem Rücken beugt Falten vor, die Fötusstellung lässt den Brustkorb hängen und Schlafen auf dem Bauch ist schlecht für den Nacken…
Obwohl es nicht empfehlenswert ist, so einzuschlafen, gibt es eine ideale Position, die den Schlaf fördert und Schäden am Körper vorbeugt?
Osteopath Célestin Sertelet und Physiotherapeut Jérémie Feutry erläutern die Vor- und Nachteile der einzelnen Positionen.
In diesem Video werden sechs gute Gewohnheiten vorgestellt, die man sich vor dem Schlafengehen aneignen sollte.
Auf dem Bauch
Während manche Menschen nichts Angenehmeres und Befreienderes finden, als auf dem Bauch einzuschlafen, ist diese Position für den Körper nicht ideal. Laut Osteopath Célestin Sertelet kann das Schlafen auf dem Bauch „Verspannungen in der Speiseröhren- und Luftröhrenmuskulatur sowie Druck auf den Brustkorb verursachen, der sich nicht richtig ausdehnen kann und zu Atembeschwerden führt“. Auch für den Nacken ist diese Position nicht optimal. Physiotherapeut Jérémie Feutry erklärt: „In der Praxis stellen wir fest, dass Menschen, die jede Nacht auf dem Bauch schlafen, anfälliger für Nackenschmerzen sind als Seiten- oder Rückenschläfer. Beim Schlafen auf dem Bauch ist der Kopf zur Seite gedreht, was Druck auf die Wirbelsäule ausübt. Außerdem wölbt sich der Rücken, und die Wirbel werden nicht richtig ausgerichtet. In dieser Position ist es am besten, auf einer festen Matratze und einem flachen Kissen zu schlafen.“
Fötale Position
Dies gilt als die beliebteste Schlafposition, ist aber nicht für jeden geeignet: „In der Fötusstellung behält die Wirbelsäule nicht ihre natürliche Krümmung; sie ist gerundet. Wir sind zusammengekauert, sodass der Brustkorb nicht genügend Platz zum Öffnen hat. Wer im Schlaf tief atmet, empfindet dies als unangenehm. Andererseits kann das Vorbeugen für Menschen mit Rückenschmerzen eine Möglichkeit sein, sich zu schonen“, erklärt der Osteopath. „Wenn Sie gewohnt sind, in dieser Position zu schlafen, ist es besser, ein Bein anzuwinkeln und das andere auszustrecken, um den Druck auf das Becken zu verringern“, rät Physiotherapeut Jérémie Feutry.
Auf der Rückseite
Es kommt ganz auf Ihre Körperform und Ihre Matratze an.
Es heißt oft, dies sei die ideale Position für die Gesundheit. Und für einen gesunden Teint, da das Gesicht nicht acht Stunden lang im Kissen liegt. Allerdings hängt alles von der Körperform und der Matratze ab: „Bei einem Hohlkreuz und nach vorne geneigtem Kopf ist es wichtig, den Nacken mit mehreren Kissen zu stützen. Eine zu harte Matratze kann ebenfalls Schmerzen verursachen, da die Muskulatur zusammengedrückt wird“, erklärt der Osteopath. Zudem ist diese Position nicht für Menschen geeignet, die zum Schnarchen oder zu Schlafapnoe neigen.
Um Ihre Haltung zu optimieren, legen Sie ein Kissen unter Ihre Knie. „Wenn ein Bein gestreckt auf der Matratze liegt, neigt sich das andere, was die Gesäßmuskulatur anspannt und Hüfte und Becken belastet“, erklärt der Spezialist. Und wie sieht es mit der Anti-Falten-Wirkung aus? Der Osteopath rät zu Mäßigung: „Schlafen auf derselben Seite kann Druck auf Haut und Muskeln ausüben, da Blut und Sauerstoff nicht mehr ausreichend zu den Geweben gelangen und die nächtliche Regeneration beeinträchtigt wird. Außerdem sollte man sich nachts möglichst nicht bewegen, was ohnehin selten vorkommt!“
Video: Fünf Anzeichen für Schlafmangel
Körper und Arme unter dem Kissen
Wenn Sie sich im Schlaf nie so wohl fühlen wie auf der Seite, mit den Armen unter einem Kissen, sehen das Ihre Gelenke und Schultern wahrscheinlich anders. „Wenn Sie mit den Armen höher als über die Schultern schlafen, drückt das auf Blutgefäße und Nerven, was zu Taubheitsgefühlen in den Armen führen kann. Außerdem lastet Ihr Körpergewicht auf den Schultern, was das Aufstehen schmerzhaft macht“, erklärt der Osteopath. Entgegen der landläufigen Meinung trägt das Schlafen auf der rechten Seite nicht zu Sodbrennen bei, genauso wenig wie das Schlafen auf der linken Seite Leberschmerzen verursacht. „Diese Annahme trifft nur auf Schwangere zu, die vermeiden sollten, auf der rechten Seite zu schlafen, da das Baby den venösen Rückfluss einschränkt. Sodbrennen tritt nur bei Krankheit oder Überernährung auf“, fügt der Spezialist hinzu. Um Ihre Schlafposition zu optimieren, legen Sie ein Kissen zwischen Ihre Knie, sodass Ihr Oberschenkelknochen mit Ihrem Becken in einer Linie ist und Ihr Knie den Knochen nicht berührt. Die Knie zeigen dabei nach oben.
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